Ist vielleicht ganz gut sagt sie
Das Licht draußen anzulassen
Auch wenn Straßenlaternen
Von vorn bis hinten leuchten
Ist doch diese eine Lampe
An ihrer Hauswand etwas
Wie ein Heimlicht für alle
Die vielleicht umherirren
Ist vielleicht ganz gut sagt sie
Das Licht draußen anzulassen
Auch wenn Straßenlaternen
Von vorn bis hinten leuchten
Ist doch diese eine Lampe
An ihrer Hauswand etwas
Wie ein Heimlicht für alle
Die vielleicht umherirren
Er weiß nicht mehr, wie er hierher gekommen ist. Auch nicht, woher. Und wer er ist. Vieles an dieser merkwürdigen Geschichte erscheint fantastisch. Aber ist sie deswegen weniger wahr als das, was die Menschen in ihrem Leben und in dieser Welt dafür halten? Weiterlesen
Weihnachten ist rum. Silvester wird einsam. Das Draußen ist annähernd zum Drinnen geworden. Mehr noch als im Mai, als mir dieser Gedanke erstmals kam. Zum Jahresausklang ist vieles noch unglaublicher geworden, besonders im „Musterländle“. Baden-Württemberg macht dicht: Schon um acht Uhr abends werden wir eingesperrt, weggesperrt. Weiterlesen
Wenn das alles irgendwann vorbei ist
Müssen wir dann wieder lernen
Uns in die Augen zu schauen
Unseren Ton zu mäßigen
Anderen zu vertrauen
Nähe auszuhalten
Oder nicht mehr
Weil du meiner
Überdrüssig
Von mir
Gehst
Was bleibt ist immer noch viel
Ich esse, trinke, schlafe
Trinke, esse, schlafe
Schlafe trinke esse
Sehe die Welt
Meine
Kleine
Die große
Nur per Bild
In Erinnerungen
Ich denke also bin ich
Was bleibt ist immer noch viel
Vor meinem Fenster steht ein Baum
Gelbe Blätter zittern im Wind
Noch nicht bereit loszulassen
Mich in Ruhe zu lassen
Hinter meinem Fenster sitze ich
Kann den Blick nicht lösen
Von diesem Blattgewimmel
Das Blatt Papier ist leer
Gegen mein Fenster weht Schnee
Klebt daran und macht es blind
Meine Gedanken wimmeln
Aber finden nicht hinaus
(1981)
Es wollen Worte über deine Lippen
Erscheinen Schatten am Himmel
Lärm schluckt deine Stimme
Du zuckst mit den Achseln
Versuchst es mit Blicken
Doch es verfinstert sich
Dein Gesicht
Ode von 1987
Im Sonnen-Glanze liebst du das Meer um dich
Ruhst still im Spiel der Wellen mit Kiesperlen
In Felsenbuchten zwischen Spalten
Sammeln sich Schaumrosen an den Steinen
Wenn dann der Nordwind dir du Verbrennende
Durch Schluchten treibend tief in die Täler dringt
Berührt er Blüten doch an Dornen
Reißend verschlingen ihn lautlos Höhlen
Allein steh ich an eurem Grab
Gedenke eurer, unserer Leben
Dessen, was nicht mehr kommt
Wenn überhaupt noch etwas
Es ist als frören wir uns ein
In Agonie und Einsamkeit
Und in stiller Angst erstarrt
Als wär’n wir jetzt schon tot
Doch so überdauern wir nicht
Sterben mehr als dass wir leben
Nur jene Welt liegt mir zu Füßen
Allein steh ich an meinem Grab
Ein Kapitel aus meinem neuen Buchprojekt über Jugendjahre in einer westfälischen Kleinstadt – über Freundschaft, erste Liebe, Leidenschaft für Gitarren und Beatles und über das Erwachsenwerden (oder Jungbleiben).
So macht es keinen Spaß. Botte ist nicht bei der Sache, spielt mal ein Stück mit mir und knutscht dann wieder mit Anne rum. Ich hasse diese Nachmittage im Schlossgarten. Wir kriegen das nicht unter einen Hut, auch wenn wir uns beide bemühen. Anne stört. Sie steht zwischen uns und unserer Leidenschaft: die Musik. Aber ohne Anne ist Botte gerade nur ein halber Mensch, das weiß ich, auch wenn er es nicht ausspricht. Weiterlesen
Ich weiß nicht ob du mir
Aus Märchen oder Sagen
Oder weil du rabenschwarz
So diabolisch stets erschienst
Wie erscheine ich nun dir
Bist du meiner dir bewusst
Und ist auch mein Erleben
Ein Gegenstand des deinen
Tübinger Forscher haben erstmals Bewusstseinsprozesse im Gehirn von Vögeln nachgewiesen – eine Fähigkeit, die man bisher nur bei Menschen und anderen Primaten belegen konnte. Durch eine Messung von Hirnsignalen sei einer Forschungsgruppe der Universität Tübingen erstmals der neurowissenschaftliche Nachweis gelungen, dass Rabenvögel über subjektives Erleben verfügen.
Beim Chinesen lasse ich mir Stäbchen geben. Ich möchte, wenn ich Fernöstliches esse, es eben auch auf fernöstliche Art essen. Ich finde, es schmeckt besser. Ich bevorzuge Stäbchen aus Holz. Die aus Kunststoff sind mir zu steril, zu nah an Plastikbesteck. Auch wenn solche Stäbchen hygienischer sein mögen und wiederverwendet werden. Weiterlesen