Manchmal braucht es nicht viel
Kein Wort keine Berührung
Manchmal reicht ein
Lächeln
zwischenmenschlich
Geschmäcker
Versüßen
Will ich dir das Leben
Versalzen
Werd‘ ich nur mein Essen
Versauern
Sollst du aber wenn du
Verbittert
Bist trotz meiner Liebe
Im Leben
Es passiert nicht allzu oft im Leben
Dass zwei Menschen sich begegnen
Die am Anfang noch meinen zu müssen
Was sie am Ende wünschen zu dürfen
Es passiert noch seltener im Leben
Dass zwei Menschen sich begegnen
Deren Seelen umso mehr bekommen
Je weniger sie voneinander verlangen
Es passiert in einem anderen Leben
Dass zwei Menschen sich begegnen
Und mit ihrem Leben dort beginnen
Wo ihr Traum im letzten endete
@N.
Voll das Herz
Es sind nicht direkt ungebetene Gäste dadrinnen. Aber manche haben sich doch regelrecht eingeschlichen. Man kann ihnen gar nicht böse sein, im Gegenteil, sie haben es weder an Liebenswürdigkeit noch an Entgegenkommen fehlen lassen. Dennoch: Der Portier macht einfach einen verdammt schlechten Job, er weiß schon lange, dass nichts mehr frei ist, selbst die Besenkammer ist doch schon belegt. Weiterlesen
Life is a one way ticket
Zugfahren ist immer noch die lässigste Art zu reisen. Ohne etwas tun zu müssen auf einem vorgegebenen Weg durch die Gegend gleiten, mal schneller, mal langsamer, an fremden Orten halten, Menschen kommen und gehen sehen, sie begrüßen, mit ihnen ins Gespräch kommen und wieder von ihnen Abschied nehmen – während Landschaft vorüberzieht und Zeit vergeht. Eine Zugreise ist wie das Leben. Oder doch nicht? Einmal begab es sich, dass mir das Gefühl dieses einen Weges, ja sogar meines Lebens selbst, verloren ging. Ausgerechnet auf einer Zugreise.
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