Ein Afrika-Märchen
An jenem Abend, als ihr Mann auf den Berg stieg, blickte sie ihm vom Dorfplatz aus lange nach. Über seinem Pfad ging ein blutroter Mond auf, da wusste sie, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor.
Ein Afrika-Märchen
An jenem Abend, als ihr Mann auf den Berg stieg, blickte sie ihm vom Dorfplatz aus lange nach. Über seinem Pfad ging ein blutroter Mond auf, da wusste sie, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor.
Die graue Wolkendecke war aufgerissen und so plötzlich wie der Regen herausgeprasselt war, stachen jetzt die Strahlen der Sonne hindurch, tauchten die frisch gewaschenen Straßen und Gebäude in gleißendes Licht. Glitzernde Tropfen bedeckten wie Millionen Brillianten Pflanzen, Autos und Fassaden. Gerade in solchen Momenten liebte ich mein Wien. Schnell zahlte ich die Rechnung und verließ das Café, in das ich mich kurzerhand geflüchtet hatte. Ich saugte den regenfeuchten Duft tief ein, schnupperte dem auslaufenden Sommer hinterher und augenblicklich überwältigten mich Glücksgefühle. Wie schön das Leben doch war. Aber war es das wirklich? Weiterlesen