Grün sprießt nach dem Regen
Honiggelb ergießt sich Sonne
Und der Himmel wirft sein Blau
In jede kleine Pfütze
Doch allzu bald schiebt Wind
Wolken Regen Schnee herein
Schon biegt sich wieder alles
Wie erstarrt gen Osten
Grün sprießt nach dem Regen
Honiggelb ergießt sich Sonne
Und der Himmel wirft sein Blau
In jede kleine Pfütze
Doch allzu bald schiebt Wind
Wolken Regen Schnee herein
Schon biegt sich wieder alles
Wie erstarrt gen Osten
Ode von 1987
Im Sonnen-Glanze liebst du das Meer um dich
Ruhst still im Spiel der Wellen mit Kiesperlen
In Felsenbuchten zwischen Spalten
Sammeln sich Schaumrosen an den Steinen
Wenn dann der Nordwind dir du Verbrennende
Durch Schluchten treibend tief in die Täler dringt
Berührt er Blüten doch an Dornen
Reißend verschlingen ihn lautlos Höhlen
Eine Art Idylle (III)
Mein Leuchtturm ist nicht hoch. Er steht auf einer Klippe über dem Strand, dem einzigen auf meiner einsamen Insel ganz im Norden. Danach ist nur noch Meer. An den meisten Tagen ist nicht auszumachen, wo das Wasser endet und die Luft beginnt, dort am Horizont, der unendlich scheint und doch irgendwo in der Ferne zu Eis erstarrt. Weiterlesen