Zwischenreich

Es ist als glitte meine Wirklichkeit
In einen Traum von einem Traum
Wo von Zwischenmenschlichkeit
Nichts mehr bleibt als Zwischenraum

In meiner eben noch vertrauten Welt
Verdünnt sich Zeit zur Zwischenzeit
Was wahr und schön und gut zerfällt
Wie das Licht zu neuer Dunkelheit

©Martin Bensen

Assimiliert

Er ist wie der Kubus der Borg
Der neue Zeitgeist fängt uns alle
Verleibt sich unser Leben ein
Das einst so lebenswert war

Als wir noch wussten was falsch
Was sozial und menschlich war
Jetzt im Netz ist alles gleich groß
Ist alles allen ungleich wichtig

In Panik schreien wir nach Halt
Sehen nicht die wahre Gefahr
Dass wir erst unsere Vernunft
Dann unsere Freiheit verlieren

©Martin Bensen