Moll ist dir lieber als Dur
Dein Singen geht nach innen
Dein Spiel aus dir heraus
Dann lachst du bist ganz da
Bis du dann wieder gehst
Hinab zu dir ganz bei dir bist
Wo nichts ist nur alles eng
Das macht der Tunnel
Zwischen dir und draußen
Das Licht der Sog von da
Kalte Vernunft greller Tag
Brechen ein in deine Nacht
Erhellen nichts blenden nur
Zu Tränen die nicht versiegen
Dir nichts leichter machen
So wenig wie Umarmungen
Die nicht tief genug rühren
Deine Seele kaum wärmen
Vielleicht diesen Schmerz
In deinem Kopf etwas lindern
Einmal gehst du raus in die Welt
Raus aus dir in weites Land
Dort breitest du die Arme aus
Spürst du wie die Welt dich hebt?
©Martin Bensen