Heiß, viel zu heiß. Das war so nicht ausgemacht. Bretagne geht anders. Dachte er. Ist den langen Weg gefahren, weil er genau ihr entfliehen wollte: der sengenden Hitze, die seit Wochen über dem Süden Deutschlands hängt. Der allem zusetzenden Trockenheit. Der lähmenden Trostlosigkeit. Hier an der Nordküste wollte er die bretonische Brandung spüren, rau und ungestüm. Frisch. Er hat auf das Tosen des Meeres gehofft, auf Gischt an Felsen, das Heulen des Windes, darauf, dass sich die Zunge endlich vom Gaumen löst, sei auch Salz auf den Lippen, dass das Wetter bretonisch ist – ruppig und kalt. Solcher Art scheint aber nur die Katze zu sein, die ihn unvermittelt anfaucht.
Am liebsten würde er wieder einsteigen und ein anderes Hotel suchen, was jetzt, kurz vor der Sommersaison, schon nicht mehr einfach sein dürfte. Man hatte ihn gewarnt: Selbst hier, im touristischen Hotspot Concarneau, fehle überall Personal, hätten viele Gaststätten nach der Pandemie gar nicht wieder aufgemacht.
Ich trete dir in den Arsch, denkt er, und holt schon schon mit einem Bein aus, als ihn ein Zischen innehalten lässt. Die Katze guckt beleidigt, trollt sich und springt in den Arm einer jungen Frau, die hinter seinem geparkten Auto steht.
Sie hat ein schönes, schmales Gesicht und langes, dunkles Haar, das in sanften Wellen auf ihre Brust fällt. Sie trägt ein dünnes Sommerkleid, es schmiegt sich perfekt an ihren schlanken Körper – wie die Katze in ihrem Arm. Zwei Augenpaare betrachten den Ankömmling misstrauisch und angriffslustig zugleich. Zwei, die sich verstehen, denkt er und kommt sich tatsächlich wie ein Eindringling vor. Er mustert das Haus, das halb von Efeu zugewachsen ist. Es rankt auch an einer alten Pinie empor, die den kleinen Innenhof fast vollständig beschattet. La Maison de Sylvie steht in verschnörkelter, brauner Schrift auf der gelbgetünchten Außenwand. Ein Scheinwerfer brennt schon, obwohl es noch früher Abend ist.
»Kommen Sie«, sagt die junge Frau auf Deutsch. Zu Befehl, denkt er. Auch davor hat man ihn gewarnt: Die Bretonen seien zuweilen schwer zugänglich, versaut durch Franzosen, besonders die aus der Hauptstadt, durch ihre arrogante, großstädtische Art. Tief in ihrer Seele seien Bretonen alles, nur keine Franzosen. Deutschen begegne man inzwischen immerhin aufgeschlossener, auch wenn die Vergangenheit nicht vergessen sei.
Er fragt sich, ob er überhaupt etwas richtig machen kann, und nimmt sich fest vor, die Kommunikation auf das Allernotwendigste zu beschränken, zumal ihm sein eingerostetes Schulfranzösisch sowieso sehr enge Grenzen setzt. In den einundsechzig Jahren seines Lebens ist er nur einmal in Frankreich gewesen, im Elsass, wo man ihm gleichgültig begegnet ist und er schon da nichts von der politisch so beschworenen deutsch-französischen Freundschaft gespürt hat.
»Sie sprechen Deutsch?«, fragt er, doch da ist die Frau schon im Haus verschwunden. Auch gut. Er sieht die junge Frau an der Rezeption stehen, jetzt ohne Katze. Marie Gerber steht auf dem Schild vor ihr. War meine Frage doch nicht so blöd, denkt er, als sie schon auf Französisch loslegt: »Le petit déjeuner est à …« Er schaltet ab. Sie tritt hervor und wendet sich nach links in einen engen Gang, er soll ihr wohl folgen, sie ist schnell, redet weiter, während sein Rollkoffer über Holz, alles ist hier aus Holz, kratzt, das Rollgeräusch ihre Stimme übertönt. Es ist, als wollte sie ihn abhängen, an jeder Ecke sieht er nur noch einen Schemen, folgt ihm so schnell er kann – und prallt im nächsten Moment auf die junge Frau. Pardon. Sie hat die Tür bereits aufgeschlossen, deutet ins Zimmer und tritt gesenkten Blickes beiseite. Er schiebt sich und den Koffer über die Schwelle, die Tür fällt ins Schloss. Da steht er. Das Zimmer ist schön.
C’est comme un bateau, fällt ihm jetzt ein. Hätte er dieser Marie gern gesagt. Seit er das Hotel betreten hat, fühlt er sich wie auf einem Boot. Die Rezeption, die von Funzeln nur schlecht beleuchteten Gänge, die unzähligen, scheinbar wahllos drapierten Gegenstände, Haken, Netze, Anker, Kompasse, Muscheln, Strandgut, die Bullaugen in den Zimmertüren, das kleine Bad, sein Zimmer wie eine Kabine, die Bücher sind mit einem Drahtseil gesichert. Durch das offene Fenster dringt Meeresrauschen, der Strand muss hinter der hölzernen Veranda liegen, auf die er blickt, wie auf ein Deck mit Reling, doch etwas ist anders als auf einem Schiff: Eine langstielige Pflanze wächst aus einer Ritze, wogt im Wind, einem heißen Wind, wie ein Haarfön auf höchster Stufe.
Ihm wird schwindelig.
Jetzt ist ihm, als schwankte das Zimmer. Als sei er wirklich auf einem Boot. Er schiebt es auf seine Erschöpfung, die lange Fahrt mit nur kurzen Tank- und Pinkelpausen, sie war anstrengend. Er legt sich aufs Bett, doch da wird ihm sofort schlecht. Er muss raus, an den Strand. Aus dem Fenster kann er nicht steigen, also verlässt er sein Zimmer, immer noch schwankend. Er irrt in die falsche Richtung, spürt kalten Schweiß auf der Stirn, sieht sein blasses Gesicht in einem fleckigen Spiegel. Raus hier, bloß raus! Die Rezeption. Dort ist niemand. Ist überhaupt jemand in diesem Hotel oder ist er der einzige Gast? Er wendet sich zum rückwärtigen Ausgang in Richtung Meer, muss zuvor aber noch eine Treppe hinunter, landet in einem kleinen Restaurant. Auch hier keine Menschenseele, nur das Brummen einer Vitrine. Der Frühstücksraum, le petit déjeuner sera servi à … Schweiß rinnt ihm in den Nacken, was gäbe er für ein Glas Wasser. Kann man das Wasser aus dem Hahn trinken? Wo ist die Toilette? Alles dreht sich. Die Tür weicht vor ihm zurück, er keucht, greift statt nach dem Knauf ins Leere – und sackt zusammen.
***
Aus weißem Nebel formt sich ein Gesicht. Er kennt es. Die junge Frau mit der Katze. Doch diese Augen sind milder, älter. Wie lieb sie schauen! Engel, Himmel – vergiss es, ich träume.
»Matthias?« Woher kennt sie seinen Namen? Er muss aufwachen.
»Bleib liegen, Matthias.«
»Woher …«
»Psch …« Ihr Finger ist wohltuend kühl auf seinen Lippen, wie ihre andere Hand auf seiner Stirn. Die Berührung wirkt seltsam vertraut.
»Hier, trink.«
Wasser, endlich! Doch er kriegt kaum etwas runter. Von Schluck zu Schluck geht es leichter. Er spürt den harten Boden in seinem Rücken, jetzt weiß er wieder, wo er ist. Die Kraft kehrt zurück, er hebt den Kopf, die Frau hilft ihm beim Aufstehen, bugsiert ihn auf eine Holzbank, setzt sich zu ihm.
»Siehst ja schon wieder besser aus«, sagt sie lächelnd. »Fast hätte ich die ambulance gerufen.«
Er muss schmunzeln, als er das französische Wort hört.
»Ist dir klar, was gerade passiert?« Die Frau lächelt ihn vielsagend an.
Er mustert sie genauer. Sie sieht der Katzenfrau nicht allzu ähnlich. Ihr Gesicht ist auf natürliche und schöne Art gealtert, es kommt ihm jetzt bekannt vor. Auch ihre Stimme. Wieso spricht sie so gut Deutsch? So akzentfrei?
»Rate!« Sie grinst. Und als sie aufmunternd das Kinn hebt, ihn herausfordernd anblickt, ist sie ihm plötzlich vertraut – jetzt weiß er, wer sie ist: »Sylvia!«
Sie klatscht in die Hände. Lacht wie ein junges Mädchen. Wie das Mädchen von damals.
»Sylvia. Du bist es!«
»Hier heiße ich Sylvie.«
»Sylvie? Wie C’est la vie?« Er grinst. »Syl. Für mich bist du Syl.«
Sie lacht auf. »So hast nur du mich genannt, Matthias. Was machst du hier? Wie hast du mich gefunden?«
»Ehrlich gesagt …« Er schämt sich ein bisschen.
Sie springt auf. »Bist du fit genug, um mit mir ein paar Schritte an den Strand zu gehen? So wie damals an unserem ersten Abend. Nachdem du so gemein gewesen warst.«
Er zuckt zusammen. Sie gibt ihm einen Klaps auf die Wange, hält ihm die Hand hin. Er nimmt sie, spürt wieder die Vertrautheit. Und ein schales Gefühl tief in ihm drin. Ja, er war gemein, damals. Aber nicht zu ihr. Nicht zu Syl.
Am Strand zieht er die Schuhe aus. Alles kommt wieder. Der heiße Sand, le soleil du sud, der Wind, damals war er kühler als heute.
Als er sie das erste Mal sah, ahnte er, dass die Reise kompliziert werden würde. Seine Freundin auch. Sie war der Mitfahrerin von Anfang an reserviert, fast abweisend begegnet. Eine Studienfreundin hatte ihn gefragt, ob er Sylvia mitnehmen könnte, sie müsse nach Narbonne, Lyon wäre da schon sehr geschickt, das läge doch auf dem Weg zur Cote d’Azur, wo Matthias mit seiner Freundin zelten wollte. Zuerst machte Bea noch gute Miene zum bösen Spiel. Ein solches sah sie unweigerlich kommen, als Sylvia ihnen am Bahnhof in Karlsruhe schon von Weitem zuwinkte. Wenn er ehrlich war, musste er ihr recht geben – Sylvia gefiel ihm auf Anhieb. Wie Bea ihn dafür hasste; hatte er sie je so angesehen, außer vielleicht am Anfang, vor einem Jahr? Wie ein Gockel habe er sich benommen, hat sie ihm später, lange nach dem abrupten Ende, geschrieben. Ihr Brief war eine einzige Anklage, hasserfüllt vor Kränkung. Ein Epilog lange nach dem Schlussakt. Eine letzte Abrechnung.
Was war passiert? Er konnte die Augen nicht von Sylvia lösen, was riskant und nur allzu offensichtlich war. Etliche Male kam er fast von der Straße ab, musste einmal eine Vollbremsung machen, weil er statt nach vorne dauernd in den Rückspiegel schaute, wo ihn diese fröhlichen, liebevollen Augen faszinierten, ein Eigenleben führten und sich tief in sein Herz bohrten. Denn gleichzeitig plauderte Sylvia so harmlos drauflos, erzählte von sich und ihren Plänen, war dabei voller Lebensfreude. Wenn sie sich vorbeugte, mehr zu ihm als zu Bea, roch er ihren bezaubernden Duft, kein Parfum, etwas, das direkt von ihrem Körper ausging, vielleicht sogar von ihrer Seele. Matthias liebte solche Gedanken, heimlich schrieb er Gedichte; nur einmal hatte er seiner Freundin eines vorgelesen, sie konnte damit nicht umgehen, vielleicht, weil sie müde war von ihrem langweiligen Job als Schreibwarenverkäuferin, anders als er, der die Freiheit des Studentenlebens genoss.
Sylvia plauderte, war aufgeschlossen und freundlich, doch Bea schwieg eisern, blickte Matthias immer wieder verstohlen von der Seite an, die Mundwinkel wie ein umgestülptes Lächeln, die Negation von Lächeln.
In den Pausen zeigte Sylvia Taktgefühl, entfernte sich für eine Weile, wohin auch immer, vielleicht beobachtete sie die Beiden, ihr Fuchteln, sein Winden, zu weit weg, um das Gezeter zu hören, Beas Vorwürfe, sein Abwiegeln. Was sie denn habe? Es sei doch gar nichts passiert, bald seien sie doch in Lyon, und ihr Urlaub würde dann erst richtig beginnen. Wieder unterwegs keimte Wut in ihm auf, die nur dann abflaute, wenn er Sylvias Blick im Rückspiegel fand, sich mit ihr aufs Beste unterhielt, immer noch völlig unverbindlich und locker, sich aber inzwischen mit ihr allein im Auto wünschte – und Bea weit weg.
Je näher die Reisenden Lyon kamen, desto bedrückter wurde Matthias, desto heller Beas Miene, sogar ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als er den Bahnhof von Lyon ansteuerte. Und vor Wut platzte.
Bea hatte schon den Gurt gelöst, als er so stark in die Eisen ging, dass die Reifen quietschten und ein wütendes Hupen hinter ihnen ertönte.
»Bist du bescheuert!« Bea hielt sich den Kopf.
Viel konnte nicht passiert sein, das Auto war ja bereits ausgerollt. Und doch erschrak er über sein blindwütiges Verhalten. Übersprungshandlung. Ein banger Blick in den Rückspiegel.
Doch Sylvia war bereits ausgestiegen, während er jetzt zögerte, die wimmernde Bea einfach sitzen zu lassen. Zwei Seelen in meiner Brust. Dann ging alles ganz schnell. Bea riss die Tür und gleich darauf die Kofferraumklappe auf, wuchtete den viel zu großen, viel zu schweren Koffer heraus und auf einen zufällig bereitstehenden Gepäckwagen. Ohne ein weiteres Wort verschwand sie im Bahnhofsgebäude. Auch Sylvia war weg.
»Ach, lasst mich doch alle in Ruhe!« Matthias stampfte mit dem Fuß auf wie ein Kind. Die Taxifahrer grinsten nur. Wie peinlich! Er musste weg von hier. Weit weg. Dahin, wo der Pfeffer wächst. Was sollte er jetzt tun? Er startete den Motor. Eine Weile irrte er durch Lyon, geriet immer tiefer in den Feierabendverkehr, drosch auf das Lenkrad ein, als nichts mehr ging.
Es dämmerte bereits, als er wieder zum Bahnhof kam. Es war nur eine Ahnung gewesen, aber sie wurde zur Gewissheit: Da stand sie tatsächlich. Sylvia!
»Ich hab dir das nie gesagt …« Syl betrachtet ihre Füße, die mit dem abfließenden Wasser in den Sand einsinken, sie kippt nach hinten, Matthias hält sie fest. Hand in Hand stehen sie am Meeressaum, sehen hinaus. Sie wagen nicht, sich anzusehen, sich einander zuzuwenden. Noch nicht. Der Wind hat nachgelassen, am Horizont sind Wolken aufgezogen, das Wetter wird umschlagen. Matthias ist sich jetzt nicht mehr sicher, ob er noch Abkühlung will.
Er schweigt, wartet. Er hat Zeit. Syls Körper zittert, er legt einen Arm um sie. Syl schmiegt sich an ihn, das altvertraute Gefühl, sie an seiner Seite.
Ja, er war gemein zu Bea. Er hat es nie bereut, schon nicht mehr daran gedacht, als er sich wenig später auch von Syl trennte, weil es sie in Südfrankreich hielt, ihn aber nicht – der schönen gemeinsamen Zeit zum Trotz. Mit jedem Kilometer seiner Rückfahrt verfestigte sich seine Gewissheit: So groß war ihre Liebe eben nicht. Oder doch? Haben sie sich das damals nur eingeredet, ihre Liebe kleingeredet, weil ihre Lebensentwürfe so unterschiedlich waren, sie sich zu jung fühlten, um sich bereits mit allen Konsequenzen zu binden? Haben sie sich am Ende wiedergefunden, Jahrzehnte später, um den Faden wieder aufzunehmen, reifer, abgeklärter, wissender? Finden sie ihre Liebe wieder, die wahre Liebe, die alles ist oder nichts? Die immer da war …
»Es ist aber auch egal.« Syl schmiegt sich fester an ihn. »Ich habe noch oft daran gedacht, an deine Freundin – wie hieß sie noch? Ich habe dieses Bild lange nicht aus dem Kopf bekommen, ihr Gesicht am Zugfenster, ihren Blick wie fortgesetztes Staunen und dieses abwesende Lächeln. Heute bin ich überzeugt: Sie war erleichtert. Du weißt, ich habe dir das alles nicht übel genommen. Ich war verstört, das ja, musste nachdenken, habe geschwankt, ob du einfach ein Macho bist oder ob du dich in mich verliebt hast. Wie ich mich in dich. Und so habe ich Schicksal gespielt. Wenn du nicht an den Bahnhof zurückgekehrt wärst – ich hätte dich auf ewig verflucht. Und dann bist du gekommen, keine Minute zu spät … Wir hatten so eine schöne Zeit in Narbonne. Und haben es trotzdem beendet. Aber seltsam: Ich habe es nie bereut. Auch heute nicht, jetzt, wo du da bist und ich es immer noch nicht fassen kann …«
Matthias sieht sich wieder an dem langen, weitläufigen Strand, wie Syl und er den Sonnenuntergang und den Einbruch der Dunkelheit abgewartet haben, wie sie fröstelnd in eines der hölzernen Stelzenhäuschen eingedrungen sind, sich auf dem nackten Fußboden geliebt haben, mit ihren schwitzenden Körpern in die Wellen gerannt sind. Jeden Abend dieser kostbar kurzen Zeit haben sie sich geliebt, zuletzt in der WG, die Syl schnell gefunden hatte. Und viel zu plötzlich kam der Abschied. Sie wussten beide, dass er endgültig sein würde. C’est la vie.
»Wirst du wieder gehen?« Syl scheint seine Gedanken zu lesen. »Musst du?«
»Du meinst, weil jemand auf mich wartet?« Matthias schüttelt den Kopf. Was hält ihn in Deutschland? Die Arbeit ist es schon lange nicht mehr. Die Firma kann er ohne weiteres verkaufen. Eine feste Beziehung hat er nicht, er hat nie die „Richtige“ getroffen. Eine wie Syl. Hat er unbewusst nicht all die Jahre nur sie gesucht? Und jetzt, nach ihrem unglaublichen, völlig unverhofften Wiedersehen: Will er mit ihr leben, hier in der Bretagne, mit ihr das Hotel führen, das ihr Mann nach ihr benannt, ihr schließlich vererbt hat? Was wird ihre Tochter sagen? Was die Katze? Er muss lachen. Die Katze …
Syl löst sich abrupt aus seinem Arm. Sie missversteht sein Lachen. Er zieht sie wieder an sich, sie sträubt sich nur kurz. Er will es ihr erklären, doch sie legt wieder ihren Finger über seine Lippen. Als sie sich endlich küssen, fallen dicke Regentropfen.
»Gehen wir rein«, sagt sie.
»Ja, gehen wir rein«, sagt er.